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Im Spiegelkabinett; Foto: Tourismus und Kongressmanagement Fulda

Stadtschloss Fulda

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Das barocke Stadtschloss in Fulda
Foto: Tourismus und Kongressmanagement Fulda

Das Stadtschloss bietet mit seinen erhaltenen historischen Räumen Einblicke in die fürstliche Wohnkultur des Barock und Klassizismus. Darüber hinaus werden hier bedeutende Bestände des Museums präsentiert: Fuldaer Porzellan, Thüringer Porzellanfiguren des 18. Jahrhunderts sowie die von Konrad Hahne im 19. Jahrhundert zusammengetragene Gemäldesammlung. Ein eigenes Kabinett ist dem in Fulda geborenen Prof. Dr. Ferdinand Braun (1850-1918) gewidmet, dem Erfinder der Braunsche Röhre und der drahtlosen Telegrafie, der 1909 den Nobelpreis für Physik erhielt.

Das barocke Stadtschloss diente ursprünglich als Residenz der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe. Seine Vorgängerbauten waren eine mittelalterliche Abtsburg (um 1300) und ein 1607 bis 1612 errichtetes vierflügeliges Renaissance-Schloss. Von 1706 bis 1721 wurde die bestehende Anlage nach Plänen von Johannes Dientzenhofer zu einem barocken Schloss umgestaltet. Seine Innenausstattung, die unter Mitwirkung von Andrea Gallasini, Andreas Schwarzmann (Stuckaturen) und dem Maler Emanuel Wohlhaupter entstand, wurde 1756 fertiggestellt.
Einen Teil der Wohnungen gestaltete um 1825 der Kasseler Architekt und Hofbaudirektor Johann Conrad Bromeis im Empirestil um. In einer dieser klassizistischen Raumfolgen ist heute die Stadtverwaltung untergebracht (westlicher Ehrenhofflügel, Obergeschoss).

Nach langjähriger Restaurierung sind neben klassizistischen Wohnräumen das barocke große Treppenhaus, die angrenzenden Repräsentationssäle (Festsaal mit zugehörigen Vorräumen) sowie eine fürstliche Wohnung des 18. Jahrhunderts für Besucher zugänglich. Der Fürstensaal enthält Teile des Renaissance-Festsaals und wurde 1712 bis 1713 mit reichem Deckenstuck von Andreas Schwarzmann und mit Deckengemälden von Johann Melchior Steidel (1713) versehen. Ein reich dekoriertes Rokoko-Spiegelkabinett enthält Gemälde von Johann Andreas Herrlein, Stuckaturen von Johannes Koch und Rocaille-Schnitzwerk von Franz Adam Weber.

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Stadtschloss Fulda

Schlossstraße 1

36037 Fulda


Telefon
(06 61) 9 28 35-0


Telefax
(06 61) 9 28 35-13


E-Mail
museum@fulda.de


Internet
www.museum-fulda.de


Öffnungszeiten


Di - So
Montags geschlossen

10–17 Uhr


Barrierefreiheit

  • Rollstuhlfahrende und Gehbehinderte

Für genauere Informationen wenden Sie sich bitte an das Museum.

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