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Die neue Dauerausstellung, 2014; Foto: Frank Möllenberg, © Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim

Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim


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Die Festung Rüsselheim
Foto: Udo Koranzki

Das 1976 eingerichtete Museum der Stadt Rüsselsheim befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Festung. Im Außenbereich geben Wege durch den Graben und über die Wallanlage Einblicke in die Geschichte dieses frühneuzeitlichen Verteidigungswerkes.

Die ursprüngliche Dauerausstellung erhielt für ihre innovative Abteilung zur Industriegeschichte den Museumspreis des Europarates für das Jahr 1979. Technik- und Sozialgeschichte miteinander verbindend, veranschaulichte sie die Entwicklung der Firma Opel, die 1862 von Adam Opel in Rüsselsheim gegründet wurde und erst Nähmaschinen, aber auch Fahrräder (1886–1937) und ab 1899 Automobile herstellte.

Die seit 2010 schrittweise neu konzipierte Dauerausstellung ist mit Medienstationen und vielen Aktivangeboten ausgestattet. Besucherinnen und Besucher reisen in der Abteilung "Raumzeit" von der letzten Eiszeit bis zur Römerzeit durch die frühe Geschichte der Menschen in der Region. Die Entwicklung des fränkischen Dorfes Rüsselsheim vom Frühmittelalter bis in die ausgehende Frühe Neuzeit kann in der Abteilung „Ortszeit“ nachvollzogen werden. Hier stehen der Alltag der Handwerker- und Bauernfamilien, die Errichtung der Burg und ihr Ausbau zur hessischen Landesfestung im Mittelpunkt. Auch wird dargestellt, wie sich die Reformation und der Dreißigjährige Krieg auf die Dorfbewohnerinnen und -bewohner und die Landsknechte in der militärischen Anlage auswirkten. In der Abteilung „Maschinenzeit“ werden die Entwicklung des Ortes und der Wirtschaftsbetriebe sowie die Veränderungen der Arbeits- und Alltagsbedingungen im 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Blick genommen, auch anhand ausgewählter Biografien Rüsselsheimer Bürger. So führen Wagner und Dorfschmied vor Augen, wie sich das Handwerk im Zeitalter der Industrialisierung auf neue Produkte und Werkzeuge einstellen musste. Außerdem ist zu erfahren, wie aus der Handwerkerfamilie Opel eine Fabrikantendynastie entstand und wie sich die 1924 eingeführte Fließbandarbeit auswirkte. Weiterhin geht die regionalhistorische Ausstellung auf den Militarismus der Kaiserzeit, den Ersten Weltkrieg und die Zeit des Nationalsozialismus ein. Eine weitere Abteilung widmet sich der Stadtgeschichte und der Opel-Werksgeschichte von 1945 bis in die Gegenwart.

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Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim

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65428 Rüsselsheim am Main


Telefon
(0 61 42) 83 29 50


Telefax
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E-Mail
museum@ruesselsheim.de


Internet
www.museum-ruesselsheim.de



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Sa, So

10–17 Uhr


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Für genauere Informationen wenden Sie sich bitte an das Museum.


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