BadHomburg_Engl. Flügel Speisesaal - B.Mierau-Klein, VSG_KQ.jpg

Der Speisesaal im Englischen Flügel; Foto: B. Mierau-Klein, © VSGH

Schloss Homburg


Aktuelles
Wegen Sanierungsarbeiten ist der Königsflügel zur Zeit nur eingeschränkt zu besichtigen.


#AUFMACHER# Schloss Homburg

Schloss Homburg und Weißer Turm
Foto: Werner Jagott, © VSGH

Der Weiße Turm aus dem 14. Jahrhundert ist der weit sichtbare Überrest der „Hohenburg“, der die Stadt ihren Namen verdankt. Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg, dem Heinrich Kleist in seinem Drama „Prinz von Homburg“ ein literarisches Denkmal setzte, ließ ab 1680 diese Burg zu einem barocken Schloss umbauen. Eine von Andreas Schlüter angefertigte Bronzebüste dieses Landgrafen kann im Vestibül besichtigt werden. 1866 ging die Residenz der Landgrafschaft Hessen-Homburg in den Besitz der Hohenzollernfamilie über, die eine Neugestaltung der Innenräume vornahm und das Schloss bis 1918 als Sommerresidenz nutzte.

Ein Teil der Räumlichkeiten ist heute mit einer Führung öffentlich zugänglich. Das 1835 von Georg Moller geschaffene klassizistische Treppenhaus wurde Anfang des 19. Jahrhunderts neu gestaltet. Im Königsflügel sind die Zimmer Kaiser Wilhelms und seiner Gemahlin Auguste Viktoria mit historischen Möbeln (18.–19. Jh.) eingerichtet. Als Besonderheit gilt das Telefonzimmer der Kaiserin – eine Art Telefonzelle in einem umgebauten Frankfurter Schrank. An ein holzvertäfeltes Spiegelkabinett (18. Jh.) mit Intarsien und Deckengemälden (um 1883) schließen sich die Gesellschaftsräume an. Der Gelbe Saal wurde 1905 im Stil des Louis-seize gestaltet.
Den klassizistischen Stil des Speisesaals, der nach Entwürfen von Georg Moller um 1835 entstand, behielten die Hohenzollern bei. Im Arbeitszimmer Kaiser Wilhelms II. findet sich die für ihn typischen Möblierung mit Stehpult und Sattelsitz. Im ehemaligen Rauch- und Billardzimmer des Kaisers werden derzeit Erinnerungsstücke der landgräflichen Familie präsentiert.

Die Salons im Hirschgangflügel wurden in den 1960er Jahren als Barockzimmer gestaltet, die jedoch für das Homburger Schloss ebenso wenig belegt sind wie der gleichzeitig eingerichtete Thronsaal.
Im Englischen Flügel kann das ehemalige Wohnappartement der Landgräfin Elisabeth von Hessen-Homburg (1770–1840) besichtigt werden.

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Schloss Homburg

61348 Bad Homburg vor der Höhe


Telefon
(0 61 72) 9 26 21 48


Telefax
(0 61 72) 9 26 21 90


E-Mail
info@schloesser.hessen.de


Internet
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Öffnungszeiten


stündlich Führungen


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10–16 Uhr


Sa, So

10–17 Uhr


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