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Der Festsaal; Foto: Stiftung des Fürstl. Hauses Waldeck u. Pyrmont

Residenzschloss

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Das Residenzschloss in Bad Arolsen
Foto: Stiftung des Fürstlichen Hauses Waldeck und Pyrmont

Die barocke Residenz Arolsen entstand Anfang des 18. Jahrhunderts unter Graf Friedrich Anton Ulrich zu Waldeck (1676-1728), der 1711 in den Reichsfürstenstand erhoben wurde. Das Residenzschloss wurde in den Jahren von 1713 bis 1728 an Stelle des 1131 erstmals erwähnten Klosterschlosses nach Plänen des Baudirektors Julius Ludwig Rothweil errichtet und zählt zu den bedeutendsten Schöpfungen des Architekten. Der Grundriss der Anlage mit einem rückwärtigen Park orientiert sich an dem des Schlosses in Versaille, dem bedeutendsten Repräsentationsbau in der absolutistischen Zeit.
Die Stuckarbeiten der prachtvollen Innenausstattung des Arolsener Schlosses gehen auf Andrea Gallasini zurück. In den Jahren 1721/22 fertigte der Italiener Carlo Ludovici Castelli die Deckengemälde und der Kasseler Maler Magnus de Quitter die Supraporten in einigen Zimmern an. Die Gemälde, überwiegend fürstliche Bildnisse, stammen unter anderem von Johann Heinrich Tischbein d. Ä., Johann Friedrich August Tischbein, Martin von Meytens d. J. und Heinrich Aldegrever. 1720 bezog das Fürstenpaar seine Residenz, die 1728 im östlichen Außenpavillon noch eine Kapelle erhielt.

Heute werden Teile des Schlosses von der fürstlichen Familie zu Waldeck und Pyrmont bewohnt. Im Rahmen von Führungen können neben dem Westflügel, in dem regelmäßig Ausstellungen des Museums Bad Arolsen zu sehen sind, folgende Bereiche besichtigt werden: Der Steinerne Saal (auch Gartensaal genannt), das Pfälzische Zimmer mit Tapisserien aus Amsterdam (um 1720), das Alhambra-Zimmer (eine Hochzeitsgabe der Prinzessin Helene von Nassau), das Treppenhaus mit mythologischen Deckengemälden, der zweigeschossige große Festsaal, der Musiksalon, der Weiße und der Rote Empire-Salon (ausgestattet mit Möbeln des Hofschreiners Kaulbach), der Blaue Salon und das Kronprinzenzimmer mit einer fürstlich gedeckten Tafel.
Im Jahr 2003 wurde in drei Räumen eine Ausstellung mit Waffen, Orden und Uniformen zur waldeckischen Militärgeschichte neu eröffnet (Besichtigung ohne Führung).

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Residenzschloss

Schlossstraße 27

34454 Bad Arolsen


Telefon
(0 56 91) 8 95 50

(0 56 91) 89 55 26


E-Mail
buchung@schloss-arolsen.de


Öffnungszeiten


Führungen
(die letzte jeweils um 16 Uhr)


1. April bis
31. Oktober:


täglich

10–17 Uhr


1. November
bis 31. März:


Mi bis Sa

14–17 Uhr


So u. Feiertage

11–17 Uhr

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