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Schloss Fasanerie, Gartenseite; Foto: Kulturstiftung des Hauses Hessen Schloss Fasanerie

Museum Schloss Fasanerie


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Prächtige Räume im Schloss Fasanerie
Foto: Kulturstiftung des Hauses Hessen Schloss Fasanerie

Die barocke Schloss- und Parkanlage Fasanerie wurde als Sommerresidenz des Fürstabts Amand von Buseck 1739 bis 1750 errichtet und von den Fuldaer Fürstbischöfen bis 1803 genutzt. An dem Bau waren der Architekt Andrea Gallasini und der Hofmaler Emanuel Wohlhaupter wesentlich beteiligt.

1816 gelangte die Anlage in den Besitz der Kurfürsten von Hessen-Kassel. Kurfürst Wilhelm II. ließ das Schloss zwischen 1825 und 1827 neu herrichten, wobei viele Räume von dem Kasseler Hofbaumeister Johann Conrad Bromeis klassizistisch umgestaltet wurden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude als Museum eingerichtet, um hier den aus verschiedenen Schlössern stammenden Kulturbesitz der Hessischen Hausstiftung zu präsentieren.

So vermitteln die Räumlichkeiten heute einen Eindruck vom fürstlichen Leben des 18. und 19. Jahrhunderts. Im Nordflügel, in dem wesentliche Teile der ursprünglichen Ausstattung noch erhalten sind, befindet sich die bedeutende Antikensammlung des Landgrafen Philipp (1896–1980), die vor allem griechische Gefäße, römische Plastik und Goldschmuck umfasst.

Außerdem ist eine umfangreiche Porzellansammlung mit Stücken aus fast allen europäischen Manufakturen zu sehen. Besonders ragen die großen Hofservice hervor, wie zum Beispiel das 1819/20 in Berlin hergestellte Prunkservice des „Hessischen Ordens vom Eisernen Helm“ oder das große botanische Sèvres-Service des Kurfürsten Wilhelm II. von Hessen-Kassel.

Weiterhin sind Silberarbeiten, Glas und ostasiatisches Kunsthandwerk ausgestellt. Unter den Gemälden des 16. bis 19. Jahrhunderts befindet sich ein Zyklus von sechs großen Darstellungen, die Johann Heinrich Tischbein d. Ä. von einer historischen Reiherjagd anfertigte, welche Landgraf Friedrich II. im Jahr 1763 abhalten ließ.

An die letzte Bewohnerin des Schlosses Fasanerie, Landgräfin Anna (1836–1918), erinnert ein bedeutendes Gemälde von Franz Xaver Winterhalter aus dem Jahr 1858.

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Museum Schloss Fasanerie

Schloss Fasanerie

36124 Eichenzell


Telefon
(06 61) 94 86-0


Telefax
(06 61) 94 86-30


E-Mail
info@schloss-fasanerie.de


Internet
www.schloss-fasanerie.de


Öffnungszeiten


1. April bis 5. November


Di bis So

10–17 Uhr


Service

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