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Särge aus Trendelburg, 18. Jh.; Foto: Frank Hellwig, © AFD, Museum für Sepulkralkultur

Museum für Sepulkralkultur


Aktuelles
Jeden Mittwoch findet um 18 Uhr eine öffentliche Führung statt.

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#AUFMACHER# Museum für Sepulkralkultur

Das Museumsgebäude
Foto: Frank Hellwig, © AFD, Museum für Sepulkralkultur

Das 1992 eröffnete Museum ist in einem von dem Architekten Wilhelm Kücker entworfenen Neubau sowie einer angrenzenden ehemaligen Remise aus dem Jahr 1903 untergebracht, die einst zu dem Anwesen der Fabrikantenfamilie Henschel auf dem Weinberg gehörte.

Das Museum, dessen Name von dem lateinischen Wort „sepulcrum“ (= Grab, Grabstätte) abgeleitet ist, beschäftigt sich vor allem mit dem Begräbnis- und Beisetzungswesen. Auch das damit verbundene Brauchtum sowie die religiösen und geistesgeschichtlichen Hintergründe sind von Interesse. Somit stehen historische und zeitgenössische Zeugnisse der Bestattungs-, Friedhofs- und Trauerkultur im deutschsprachigen Raum im Mittelpunkt der Museumsarbeit.

Ein Bereich der Dauerausstellung widmet sich der Geschichte des Friedhofs und des Grabmals in Deutschland vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Hier nehmen historische Grabmale aus Stein und Gusseisen breiten Raum ein, die durch künstlerisch gestaltete zeitgenössische Beispiele ergänzt werden. Außerdem sind in der Ausstellung Särge, Trauerkleidung und Trauerschmuck zu besichtigen. Ein geschlossener Bestand von Erwachsenen- und Kindersärgen des 17. bis 19. Jahrhunderts stammt aus der Gruft einer nordhessischen Adelsfamilie. Zu den Zeugnissen der Bestattungskultur gehören unter anderem eine Totenwaschschüssel, ein Totenhemd und ein prunkvoller Leichenwagen.

Kunstvolle Zimmerdenkmale wie Haarbilder und Haarkästen lassen unterschiedliche Formen der Erinnerungskultur erkennen. Zudem werden Arbeiten zeitgenössischer Künstler, die sich mit den Themen Sterben und Tod auseinandersetzen, in der Ausstellung gezeigt. Werke der umfangreichen grafischen Sammlung (15. Jh. bis zur Gegenwart) werden im Rahmen von Sonderausstellungen, die sich verschiedensten Aspekten der Bestattungs- und Trauerkultur widmen, präsentiert.

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Museum für Sepulkralkultur

Weinbergstraße 25-27

34117 Kassel


Telefon
(05 61) 9 18 93-0


Telefax
(05 61) 9 18 93-10


E-Mail
info@sepulkralmuseum.de


Internet
www.sepulkralmuseum.de


Öffnungszeiten


Di bis So

10–17 Uhr


Mi

10–20 Uhr


Barrierefreiheit

  • Blinde und Sehbehinderte
  • Gehörlose und Hörgeschädigte
  • Rollstuhlfahrende und Gehbehinderte

Für genauere Informationen wenden Sie sich bitte an das Museum.


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