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Museum Schloss Wilhelmshöhe
Museumslandschaft Hessen Kassel

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Schloss Wilhelmshöhe
Foto: MHK

Das 1786 bis 1798 errichtete Schloss Wilhelmshöhe diente ursprünglich als Sommerresidenz der Landgrafen und Kurfürsten von Hessen-Kassel. Nach einer grundlegenden Sanierung des Mittelbaus und eines Verbinderflügels präsentieren sich seit dem Jahr 2000 hier zwei bedeutende Sammlungen der Museumslandschaft Hessen Kassel: die Antikensammlung und die Gemäldegalerie Alte Meister.

Die Antikensammlung im Erdgeschoss enthält Objekte vom 2. Jahrtausend v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. Als Hauptwerk der Sammlung gilt der „Kasseler Apoll“, eine um 100 n. Chr. entstandene römische Kopie einer griechischen Bronze-Statue (5. Jh. v. Chr.) wahrscheinlich des attischen Bildhauers Phidias. Aus der griechischen und römischen Antike stammen weitere Götterstatuen, Grabreliefs, Porträtplastiken, Vasen, Schmuck, Münzen, Glas und andere Gebrauchsgegenstände. Ausgestellt sind zudem Stücke aus Ägypten (Bronzearbeiten u. a.), Troja und Mykene. Ein eigener Abschnitt erinnert an Landgraf Karl als Begründer der Sammlung. Im Untergeschoss befinden sich Korkmodelle antiker Bauten von Antonio Chichi aus dem 18. Jahrhundert.

Die Gemäldegalerie Alte Meister geht auf die Sammeltätigkeit von Landgraf Wilhelm VIII. zurück, der im 18. Jahrhundert viele niederländische Bilder nach Kassel holte. Die bedeutendsten Werke der niederländischen Barockmalerei hängen in den Oberlichtsälen. Hier sind unter anderem „Der Segen Jacobs“ (1656) und das Bildnis der Saskia van Uylenburgh (1634–1642) von Rembrandt sowie weitere wichtige Werke von Peter Paul Rubens, Frans Hals, Antonis van Dyck und Jacob Jordaens zu besichtigen.
Im zweiten Obergeschoss hängen zahlreiche Werke der altniederländischen Künstler des 15. und 16. Jahrhunderts sowie Genre-, Porträt-, Stillleben-, Tier-, Architektur- und Landschaftsbilder niederländischer Künstler des 17. Jahrhunderts. Weiterhin sind altdeutsche (z. B. Albrecht Dürer: „Porträt der Elsbeth Tucher“, 1499), italienische, französische und spanische Gemälde des 15. bis 18. Jahrhunderts sowie das großformatige Bild „Die Menagerie des Landgrafen Carl“ von Johann Melchior Roos (ab 1722) ausgestellt.

Zeitweise werden auch Werke aus der Graphischen Sammlung präsentiert. Deren Bestände umfassen zum Beispiel wertvolle Klebebände mit Graphiken Alter Meister aus ehemals landgräflichem Besitz, Handzeichnungen niederländischer Künstler des 17. Jahrhunderts, Arbeiten Kasseler Akademiekünstler (18. bis 19. Jh.), Architekturzeichnungen (18. bis 20. Jh.) sowie Werke moderner Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner, E. W. Nay oder Fritz Winter. Die Bestände können nach Voranmeldung im Lesesaal der Bibliothek eingesehen werden (Mo bis Fr 9–12 Uhr).

Das 1809/10 unter Jérôme Bonaparte als Hoftheater errichtete (Architekt: Leo Klenze) und 1828 bis 1830 umgebaute Ballhaus neben dem Schloss wird für Veranstaltungen der Museumslandschaft Hessen Kassel genutzt.

Siehe auch: Schloss Wilhelmshöhe/Weißensteinflügel

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Museum Schloss Wilhelmshöhe
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