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Judaica; Foto: Karl Honikel

Judaica-Museum

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Das ehemalige Wohnhaus des jüdischen Lehrers in Schenklengsfeld
Foto: Karl Honikel

Jüdische Familien sind seit dem 15. Jahrhundert in Schenklengsfeld ansässig. Eine größere Gemeinde entwickelte sich vor allem mit Beginn der Judenemanzipation in Kurhessen im 19. Jahrhundert. Sie verfügte seit 1850 über eine eigene Elementarschule, über einen Friedhof und eine 1883 erbaute große Synagoge. 1912/13 baute die jüdische Gemeinde im Ort ein Haus für die Familie des Lehrers Jakob Grünewald. Nach ihm lebten noch zwei jüdische Familien in dem Haus, bis es 1939 Eigentum der politischen Gemeinde wurde. 

Zur Erinnerung an die einst bedeutende jüdische Gemeinde in Osthessen – sie umfasste bis 1933 rund 160 Mitglieder und 34 Familien – wurde in dem ehemaligen Lehrerwohnhaus nach einer Grundsanierung durch den „Förderkreis Jüdisches Lehrerhaus Schenklengsfeld e. V.“ in den Jahren 1997 bis 1999 eine „Begegnungsstätte für Geschichte und Kultur“ eingerichtet. Neben einem größeren Seminarraum mit Fachbibliothek verfügt das Haus nun über einen Ausstellungsraum mit zahlreichen Exponaten zur Geschichte, Religion und Vertreibung der Juden ab 1933.

Der Besuch des Museums kann mit einem sachkundig geführten, etwa zweistündigen Rundgang durch den Ort und dem Besuch des jüdischen Friedhofs mit seinen 119 Grabsteinen verbunden werden. Eine Bewirtung der Gäste ist nach Vereinbarung möglich.

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Judaica-Museum

Landecker Straße 37

36277 Schenklengsfeld


Telefon
(0 66 29) 77 36


Telefax
(0 66 29) 80 90 43


E-Mail
karl.honikel@web.de


Internet
www.judaica-schenklengsfeld.de


Öffnungszeiten


nach Vereinbarung

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