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Hessisches Landesmuseum
Museumslandschaft Hessen Kassel


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Das Hessische Landesmuseum am Brüder-Grimm-Platz
Foto: Bettina von Andrian

Das im Jahr 1913 eröffnete Hessische Landesmuseum ist ein Werk des Münchener Architekten Theodor Fischer. Nach einer acht Jahre dauernden denkmalgerechten Sanierung öffnete das Gebäude Ende November 2016 wieder seine Türen. Die einst offenen Innenhöfe wurden überdacht und ermöglichen einen ungestörten Rundgang nun auch im Erdgeschoss. Der begehbare Turm bietet einen Ausblick auf Kassel bis zur Wilhelmshöhe. Die drei neugestalteten Ausstellungsebenen mit Exponaten aus den Sammlungen Vor- und Frühgeschichte, Angewandte Kunst und Volkskunde laden die Besucher zu einer themenreichen Zeitreise durch 300.000 Jahre (nord-)hessische Landes- und Kulturgeschichte ein. Der zeitliche Rahmen reicht dabei von den Anfängen menschlicher Besiedlung bis in die Gegenwart.

 

Den Auftakt der neu konzipierten Dauerausstellung bildet die Abteilung „Unter unseren Füßen – Von der Altsteinzeit bis ins frühe Mittelalter“ im Erdgeschoss. Archäologische Funde aus Nord- und Osthessen geben hier Einblicke in längst vergangene Lebenswelten. Dargestellt werden einschneidende Neuerungen wie die Erfindung des Werkzeugs, der Übergang zur Sesshaftigkeit oder die Entdeckung der Metallverarbeitung. Die Besucher begegnen dem ältesten Nordhessen, sie erfahren, wie es den Eiszeitjägern erging, wie Menschen bestattet wurden, wie sich wohlhabende Damen der Bronzezeit schmückten oder mit welchen Schwierigkeiten der Missionar Bonifatius zu kämpfen hatte.

 

Im ersten Obergeschoss informiert die Abteilung „Aus der Schatzkammer der Geschichte – Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert“ unter anderem über die Landgrafen von Hessen, die vom 13. bis zum 19. Jahrhundert die Geschicke der Region lenkten. Kunstvolle Zeugnisse der prachtvollen Hofkultur und der fürstlichen Sammelleidenschaft, aber auch Relikte tiefgreifender Ereignisse wie der Reformation, des Dreißigjährigen Krieges oder der Herrschaft Napoleons lassen hessische Geschichte im europäischen Rahmen wieder aufleben. Kunstwerke aus Kirchen und Klöstern sowie Kulturgut aus Städten und Dörfern erzählen auch vom ganz normalen Alltag der damaligen Menschen.

 

„Mitten im Leben – Vom 19. bis ins 21. Jahrhundert“ lautet das Motto der dritten Ausstellungsebene im zweiten Obergeschoss. Verschiedenartigste Objekte und Dokumente von Zeitzeugen geben Einblicke in die Vielfalt des Alltagslebens in Nordhessen vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Sie dokumentieren die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen, den Kampf um Mitspracherechte und den rasanten Wandel, der die Arbeits- und Lebenswelt tiefgreifend veränderte. Kriege und Gewaltherrschaft brachten Leid und Zerstörung, bevor nach 1946 im neu gegründeten Bundesland Hessen ein Neuanfang in Demokratie und Wohlstand gelang.



 

 

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Hessisches Landesmuseum
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