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Ausstellung zur Geschichte des Films; Foto: Uwe Dettmar, © Deutsches Filminstitut

DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum


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#AUFMACHER# DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum

Das Museumsgebäude am Schaumainkai
Foto: Uwe Dettmar

Das „DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum“ geht auf das 1949 in Wiesbaden gegründete Deutsche Institut für Filmkunde – DIF e. V. und das Deutsche Filmmuseum zurück, das 1984 in Frankfurt eröffnet wurde. Das Museum widmet sich den vielfältigen Aspekten der Geschichte, Ästhetik und Technik des Mediums Film. 2011 wurde das komplett neugestaltete Museumsgebäude mit dem Kino wiedereröffnet.

Der erste Teil der Dauerausstellung befasst sich mit der Vielfalt visueller Medien des 18. und 19. Jahrhunderts sowie mit der Erfindung des Films. Die Camera obscura gilt als erste Vorrichtung, die es ermöglichte, ein Abbild der Realität zu schaffen. In der Ausstellung finden sich eine begehbare Camera obscura sowie Modelle von historischen Guckkästen, Kaleidoskopen und verschlüsselten Zerrbildern (sog. Anamorphosen). Mit optischen Apparaturen wie dem Lebensrad, der Wundertrommel oder dem Daumenkino wurden schon lange vor der Entstehung des Films bewegte Bilder erzeugt. Anhand dieser Geräte wird erläutert, warum Menschen eine Folge von unbewegten Einzelbildern als fortlaufende Bewegung erkennen.

Der zweite Ausstellungsteil widmet sich den Prinzipien und Mitteln filmischen Erzählens anhand der wesentlichen Aspekte „Bild“, „Ton“, „Montage“ und „Schauspiel“. Ein zentraler Filmraum mit vier Leinwänden macht die Mittel des filmischen Erzählens eindrucksvoll erfahrbar. Weiterhin laden vier interaktive Medienstationen zur Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten von Ton und Montage ein, und in einer Lichtbox können verschiedene Lichtstimmungen erprobt werden. Ausgestellt sind aber auch besondere Exponate wie der Oscar, den Maximilian Schell für „Das Urteil von Nürnberg“ (BRD 1961) erhielt, ein Stuntkostüm aus Ridley Scotts „Alien“ (USA 1979) oder ein Storyboard aus dem Star Wars-Film „The Return of the Jedi“ (USA 1983, R: Richard Marquand).

Im vierten Obergeschoss befinden sich zwei Werkstatträume mit Schnittplätzen und ein multifunktionales Filmstudio, die im Rahmen museumspädagogischer Angebote einen praktischen Zugang zum Medium Film ermöglichen und dazu anregen, die Mechanismen der Filmsprache selbst zu erproben. Am Wochenende steht der museumspädagogische Werkstattbereich inklusive des kleinen Filmstudios allen Interessierten auch ohne Anmeldung offen.

Im Jahr 2012 wurde das Deutsche Filmmuseum mit dem Museumspreis der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ausgezeichnet.

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DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum

Schaumainkai 41

60596 Frankfurt am Main


Telefon
(0 69) 96 12 20-2 20


Telefax
(0 69) 96 12 20-3 39


E-Mail
info@dff.film


Internet
www.dff.film


Öffnungszeiten


Di bis Do

10–18 Uhr


Fr

10–20 Uhr


Sa bis So

10–18 Uhr


Barrierefreiheit

  • Rollstuhlfahrende und Gehbehinderte

Für genauere Informationen wenden Sie sich bitte an das Museum.


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