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Schlafzimmer in der Wohnung des Landgrafen, Corps de Logis; Foto: Ute Brunzel, © MHK

Schloss Wilhelmsthal
Museumslandschaft Hessen Kassel


Aktuelles
regelmäßig um 14 Uhr: neue Führung durch die Mansardräume, die Küche, die Kapelle und die Landgrafen-Wohnung


#AUFMACHER# Schloss Wilhelmsthal <br>Museumslandschaft Hessen Kassel

Schloss Wilhelmsthal, vom Park aus gesehen
Foto: Volker Straub

Im Jahr 1743 beschloss Landgraf Wilhelm VIII. von Hessen-Kassel ein Schloss für Sommer- und Jagdaufenthalte nordwestlich seiner Residenzstadt Kassel zu errichten. Seit 1744 entstand nach Plänen des Münchener Hofarchitekten François de Cuvilliés d. Ä. eine der bedeutendsten Rokoko-Anlagen in Deutschland. Der Bildhauer Johann August Nahl, der Hofstuckateur Johann Michael Brühl sowie der Kasseler Hofmaler Johann Heinrich Tischbein d. Ä. schufen die Wandvertäfelungen, Schnitzereien, Stuckaturen und Gemälde für die Innenausstattung. Nach dem Tod von Wilhelm VIII. (1760) ließ Landgraf Friedrich II. das Innere des Schlosses und den Park in den 1770er Jahren fertigstellen. Die ursprüngliche Anlage des Gartens, mit einer Grotte von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, wurde ab 1796 unter Landgraf Wilhelm IX. zu einem Landschaftspark umgestaltet. Um 1800 entstand hier der scheinbar mittelalterliche Wartturm nach Plänen des Kasseler Architekten Simon Louis Du Ry.

Die kostbare Innenausstattung des Schlosses ist nur mit einer Führung zu besichtigen. Dabei gelangt man in die repräsentativen Gemächer und Säle des Mitteltrakts mit mehreren Appartements, dem Speisesaal und dem Musensaal mit seinen kunstvoll ausgearbeiteten Schnitzereien im ersten Obergeschoss. Seit Mai 2019 sind bei einer Führung (nur um 14 Uhr) auch die Räume im Dachgeschoss, die große Küche, die Landgrafen-Wohnung und die Kapelle zugänglich. Von der reichhaltigen Schlossausstattung sind neben dem wertvollen Mobiliar und den Tapeten (z. B. im „Papageienkabinett“) besonders ostasiatische Vasen und zahlreiche Porträtbilder vor allem von Johann Heinrich Tischbein d. Ä. zu nennen. Außerdem wurden 2019 in verschiedenen Räumen kulturhistorische Inszenierungen eingerichtet, die ausgewählte Aspekte des höfischen Lebens der Fürsten und ihrer Dienerschaft (z. B. Ankleiden und Schminken, Mode,  Schreiben und Lesen, Speisen) veranschaulichen.

Im Südflügel in der ehemaligen Silberkammer befindet sich eine gesonderte Ausstellung mit Zinnfiguren-Dioramen von Karl Herzfeld, die von zwei Geschichtsvereinen betreut wird. Die Präsentation thematisiert unter anderem die Schlacht bei Wilhelmsthal im Jahr 1762.
Öffnungszeiten:
1. März bis 31. Oktober: So und Feiertage 13–17 Uhr
1. November bis 28. Februar: So und Feiertage 13–16 Uhr

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Schloss Wilhelmsthal
Museumslandschaft Hessen Kassel

34379 Calden-Wilhelmsthal


Telefon
(0 56 74) 68 98

(05 61) 3 16 80-1 23


Telefax
(0 56 74) 40 53


E-Mail
info@museum-kassel.de


Internet
www.museum-kassel.de


Öffnungszeiten


stündlich Führungen, die letzte eine Stunde vor Schließung


1. April bis
31. Oktober:


Di bis So

10–17 Uhr


1. November
bis 31. März:


Fr bis So

10–16 Uhr


Wartturm im Park:


1. April bis
31. Oktober:

geöffnet


So, Feiertage

14–16 Uhr


Service

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