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Heimat- und Bergbaumuseum
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Seit 2003 ist das früher in der Burg Tannenberg untergebrachte Heimat- und Bergbaumuseum im ehemaligen „Alten Amtsgericht“ (1841 erbaut) in Nentershausen zu finden. In diesem wird vor allem der Bergbau im Richelsdorfer Gebirge vom 15. bis zum 20. Jahrhundert dargestellt, der die Gewinnung von Kupfer, Kobalt und Schwerspat umfasste.
Eine eigene Abteilung beschäftigt sich mit der Waldarbeit und dem Wald, der unter anderem das Holz für den Streckenbau unter Tage lieferte. Landwirtschaftliche Geräte, ein Webstuhl, eine Schusterstube und Apothekengerätschaften erinnern an weitere Arbeitsbereiche. Einblicke in die vergangene Lebenswelt vermitteln zudem eine eingerichtete Küche, Hausrat, ein Schlafzimmer sowie ein Schulklassenzimmer (um 1900).
Der Bergbau in der Region kam 1955 (Kupferschieferabbau) und 1966 (Schwerspatbergbau) zum Erliegen. Ehemalige Bergleute führen nun durch das Museum. Hier wird in der Abteilung über den Bergbau mit zahlreichen Fotos die Geschichte der Grubenarbeit veranschaulicht. Diese werden durch eine Steigerstube, durch Bergbaulampen aus aller Welt und verschiedenen Zeitepochen, eine „Barbarastube“, eine Abteilung über die Grubensicherheit sowie eine umfangreiche Mineraliensammlung ergänzt.
Auf dem Außengelände des Museums können Fahrzeuge und Grubeneinrichtungen des 20. Jahrhunderts besichtigt werden. Außerdem werden hier Fahrten mit einer Grubenbahn angeboten.
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