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Städel Museum


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#AUFMACHER# Städel Museum

Moderne Kunst im Neubau
Foto: Norbert Miguletz, © Städel Museum, Frankfurt am Main

Das Städel Museum (Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie) – die älteste und bedeutendste Museumsstiftung in Deutschland – geht auf eine Schenkung des Frankfurter Bankiers und Kaufmanns Johann Friedrich Städel im Jahr 1815 zurück, die Kunstwerke, eine Kunstbibliothek und Kapital umfasste. Von 1874 bis 1878 entstand das noch heute genutzte Museumsgebäude, das bereits mehrfach baulich erweitert wurde. Im Februar 2012 konnte ein viel beachteter, unterirdischer Neubau eröffnet werden, in dem die in letzter Zeit u. a. durch Fotografien stark erweiterte Sammlung der Kunst nach 1945 präsentiert wird.

Der umfangreiche Sammlungsbestand des Städel Museums umfasst Gemälde und Grafiken aus sieben Jahrhunderten sowie Skulpturen der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Chronologisch gesehen beginnt die Ausstellung mit Arbeiten der altdeutschen und altniederländischen Meister. Zu den Hauptwerken gehören das „Paradiesgärtlein“ eines unbekannten Meisters, die „Apostelmartyrien“ von Stefan Lochner, eine „Venus“ (1532) und der „Torgauer Altar“ von Lucas Cranach sowie Jan van Eycks „Lucca-Madonna“ (um 1436). Den Italienern des 15. Jahrhunderts folgen die Manieristen, die mit hochrangigen Arbeiten von Sandro Botticelli und Pontormo vertreten sind. Weiterhin können Arbeiten von Albrecht Altdorfer, Albrecht Dürer und Hans Holbein d. J. besichtigt werden.
Die barocke Malerei bildet mit Meisterwerken von Rembrandt, Peter Paul Rubens, Jan Vermeer van Delft, Frans Hals, Canaletto, Tiepolo oder Nicolas Poussin einen weiteren bedeutenden Schwerpunkt der Sammlung. Hierzu gehören auch zehn Gemälde und mehrere graphische Arbeiten des in Frankfurt am Main geborenen Adam Elsheimer. Einen weiteren Sammlungsschwerpunkt bildet die deutsche Historienmalerei, insbesondere die Kunst der Nazarener.

Manche Werke zeichnen sich durch einen besonderen Bezug zu Frankfurt auf, wie der Altar für die Frankfurter Dominikanerkirche (1501) von Hans Holbein d. Ä., Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins Werk „Goethe in der römischen Campagna“ (1786/87), Gemälde von Hans Thoma, Gustave Courbet sowie zahlreiche Arbeiten von Max Beckmann, dem ehemaligen Professor an der Städelschule. Zusammen mit weiteren Vertretern der Romantik, des Realismus, Impressionismus und der klassischen Moderne bieten diese Arbeiten einen Überblick über die Kunst des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Werke der Grafischen Sammlung werden im Wechsel in der Ausstellungshalle präsentiert, darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich grafische Blätter im Studiensaal vorlegen zu lassen.

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