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Die hess. Vorfahren des engl. Königshauses Mountbatten-Windsor: Prinz Alexander von Hessen-Darmstadt und Gräfin Julie von Haucke; Foto: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt

Stadtmuseum Battenberg

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Das alte Rathaus in Battenberg, heute Stadtmuseum
Foto: Konrad Skupin

Das Museum ist im historischen Rathaus, einem Fachwerkgebäude des 17. Jahrhunderts, untergebracht und informiert über die Geschichte der kleinen Bergstadt.
Im 18. Jahrhundert entstanden in Zusammenhang mit den Jagdgesellschaften der Landgrafen von Hessen-Darmstadt in und um Battenberg zahlreiche herrschaftliche Häuser. Welchen Einfluss die fürstlichen Herrschaften auf die Stadt und ihre Bevölkerung ausübten, ist Thema der jagdgeschichtlichen Ausstellung, in der auch das Geweih eines berühmten Battenberger Hirsches von 1767 (Kopie) zu sehen ist. Dieses prächtige Tier wurde einst von Landgraf Ludwig VIII. von Hessen-Darmstadt (1691–1768) eingefangen und bei Darmstadt wieder ausgesetzt.
Eine Ahnengalerie zeigt Porträts von Landgrafen und Landgräfinnen der hessisch-darmstädtischen Linie. Von besonderer Bedeutung für Battenberg ist Prinz Alexander, denn seiner Gemahlin Julie von Haucke wurde im Jahr 1851 der Titel „Prinzessin von Battenberg“ verliehen, um die nicht standesgemäße Heirat gesellschaftsfähig zu machen. Eine Tonbildschau informiert über die spannende (Liebes-)Geschichte der beiden und den Aufstieg der Adelsfamilie von Battenberg in europäische Königshäuser. Beispielhaft erwähnt sei hier nur der englische Zweig der Familie von Battenberg, Mountbatten-Windsor, repräsentiert durch Prince Philip, Herzog von Edinburgh.
Eine besondere Attraktion stellt die Abteilung über die Motorradrennen auf dem Battenbergring dar. Diese Rennen fanden in den Jahren 1950 bis 1956 statt und wurden jeweils von bis zu 40.000 Gästen besucht.

Dem Bergbau in der Region (Schwerpunkt Manganerz), der auch für die Landgrafen von Bedeutung war, ist ein eigener Ausstellungsbereich gewidmet. Dieser steht in unmittelbarer Verbindung mit dem Besucherbergwerk Burgstollen, das zu Fuß in fünf Minuten vom Marktplatz aus zu erreichen ist. In dem Besucherbergwerk werden in 150 Jahre alten Stollen und Schächten die Arbeitsbedingungen der Bergleute unter Tage veranschaulicht (Besichtigung nur mit Führung).
Sonderführungen ab 10 Personen nach Vereinbarung,
Tel.: (0 64 52) 93 44 18.

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Stadtmuseum Battenberg

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35088 Battenberg (Eder)


Telefon
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31. Oktober:


So

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Mai bis September:


erster So im Monat

14–17 Uhr