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Fotocollage „Kassel 1955–1989“; Foto: Klaus Wölbling

Stadtmuseum Kassel

#AUFMACHER# Stadtmuseum Kassel

Das neugestaltete Stadtmuseum Kassel am Ständeplatz
Foto: Jessica Wernhardt

Das 1979 gegründete Stadtmuseum ist in einem 1871 eingeweihten Gebäude untergebracht, das ursprünglich als Vereins- und Gesellschaftshaus errichtet und nach 1945 verändert wiederaufgebaut wurde. Im Juni 2016 wurde es nach einer mehrjährigen Sanierung und der Errichtung eines Anbaus wiedereröffnet. Im Altbau befindet sich nun auf rund 600 qm die neukonzipierte Dauerausstellung, der neue „Geschichtsturm“ steht für Sonderausstellungen zur Verfügung. Die Präsentation bedient sich klassischer wie medialer Vermittlungsformen.

Das „KasselFoyer“ im Eingangsbereich begrüßt die Besucher mit ausgewählten Objekte aus der Stadtgeschichte. Eine mediale Inszenierung bringt die Gegenstände zum Sprechen. Der chronologische Rundgang beginnt mit der Abteilung „Die Residenzstadt Kassel“, die sich mit Steinfragmenten und Modellen insbesondere der architektonischen Entwicklung widmet. Der älteste erhaltene Stadtplan von 1547 bildet die Grundlage für eine Medienstation, an der die Besucher sich anschaulich über die städtebaulichen Veränderungen und das Leben der Bürger in der Frühen Neuzeit informieren können. Zahlreiche Bildwerke zeigen historische Ansichten der Stadt und des Bergparks Wilhelmshöhe.

Die zweite Etage widmet sich vor allem dem Bürgertum im 19. Jahrhundert, unter anderem den Verfassungskämpfen und der Industrialisierung. Eine „Wandzeitung“ präsentiert originale Gemälde und historisch anmutende, jedoch eigens für diese Präsentation verfasste fiktive Zeitungsberichte, die auf das 19. Jahrhundert Bezug nehmen. Die dritte Abteilung mit dem Schwerpunkt „Krieg und Frieden“ behandelt das 20. Jahrhundert mit den Schwerpunkten Erster Weltkrieg, Weimarer Republik und Nationalsozialismus. Zu den Hauptattraktionen der Dauerausstellung zählt ein großes Modell, das die kriegszerstörte Stadt im Mai 1945 zeigt. Dieses verdeutlicht auch die Ausgangssituation für den „Wiederaufbau“, im Zuge dessen sich das Stadtbild wesentlich veränderte. Einblicke in die Stadtgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gibt eine wandfüllende Fotocollage. Der Museumsbesuch kann mit einem Blick auf das heutige Kassel aus der obersten Etage des „Geschichtsturms“ abgeschlossen werden. Außerdem stehen ein Veranstaltungsraum und eine „KasselWerkstatt“ für die Vermittlungsarbeit zur Verfügung.



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Stadtmuseum Kassel

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