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Die Gemäldegalerie im Gießener Alten Schloss; Foto: Joachim Knossalla, © Oberhessisches Museum Gießen

Oberhessisches Museum
Altes Schloss

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Das Alte Schloss in Gießen
Foto: Joachim Knossalla, © Oberhessisches Museum Gießen

Das Oberhessische Museum präsentiert seine vielfältigen Sammlungen in drei historischen Gebäuden.

Das Alte Schloss, dessen Anfänge ins 14. Jahrhundert zurückreichen, wird seit 1980 als Museum genutzt. Hier sind die Gemäldegalerie und die Abteilung Kunsthandwerk des Oberhessischen Museums untergebracht.
Die Ausstellung im ersten Obergeschoss widmet sich dem 14. bis 16. Jahrhundert und zeigt Holzskulpturen, Möbel, Münzen, Fayencen sowie eine auf die Region bezogene Dokumentation über den Dreißigjährigen Krieg. Ensembles aus Möbeln, Plastiken und Gemälden bieten Einblicke in die folgenden Epochen bis ca. 1900.

Der Rundgang durch die Gemäldesammlung beginnt mit barocken Werken. Den Schwerpunkt bildet allerdings die Malerei des 19. Jahrhunderts, die insbesondere mit Werken Münchner Künstler wie Franz von Stuck, Heinrich von Zügel, Carl Spitzweg und Franz von Lenbach vertreten ist, ergänzt durch Bilder von Lovis Corinth, Hans Thoma und Wilhelm Trübner. Gut repräsentiert ist auch die hessische Malerei durch Werke von Carl Engel (gen. zu der Rabenau), Carl Bantzer, Wilhelm Thielmann, Richard Hoelscher, Karl Lenz und anderen.

Das zweite Obergeschoss ist der Zeit des Jugendstils bis zur Malerei der Gegenwart gewidmet. Gezeigt werden Werke von Melchior Lechter, Hanns Pellar sowie den Expressionisten Hein Heckroth und Carl Gunschmann. Von den bedeutenden Künstlergruppen nach 1945 sind unter anderem Werke der Münchener Gruppe ZEN 49 (Winter, Fietz, Cavael) und der Gruppe Quadriga (Greis, Götz, Kreutz, Schultze) zu sehen. Die ausgestellten Skulpturen stammen von Antes, Hess, Hauser, Fiebig, Burhenne und Kraft. Die jüngste Malerei ist durch Heinz Mack, einem Vertreter der Gruppe ZERO, und Friedemann Hahn vertreten.

Siehe auch: Oberhessisches Museum, Leib’sches Haus, Wallenfels’sches Haus und Antikensammlung der Justus-Liebig-Universität Wallenfels’sches Haus 

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