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Ausstellung im historischen Kornspeicher; Foto: Hartmut Meyer, Lollar

Mineralogisches Museum der Philipps-Universität

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Der ehemalige Kornspeicher des Deutschen Ordens in Marburg an der Lahn
Foto: Hartmut Meyer, Lollar

Hinter der Elisabethkirche, dem ersten gotischen Sakralbau Deutschlands aus dem 13. Jahrhundert, liegen die historischen Gebäude des ehemaligen Deutschritterordens. Diese Bauten gingen nach einer wechselvollen Geschichte in das Eigentum der Philipps-Universität Marburg über.
So konnten in dem 1515 erbauten ehemaligen Kornspeicher und Backhaus des Deutschen Ordens die Mineralogischen Sammlungen der Universität untergebracht werden. Diese gehen zurück auf das „Hessische Mineralien-Cabinett“, das 1790 durch J. G. Waldin begründet und von den jeweiligen Direktoren des Instituts für Mineralogie weitergeführt und ausgebaut wurde.

Die Sammlungen umfassen heute über 60.000 Mineralien und 55.000 Gesteine, von denen etwa 3.000 Objekte seit 1977 in drei großen Ausstellungsräumen öffentlich zugänglich sind. Die Systematik ihrer Präsentation folgt im wesentlichen der Klassifizierung des Mineralsystems auf kristallchemischer Grundlage.
Fluoreszierende Minerale offenbaren im ersten Saal ihre farbige Schönheit in einer Dunkelkammer. Im zweiten Saal können die 150 bedeutendsten Stücke aus der Sammlung des Apothekers Gerhard Schweisfurth besichtigt werden. Dabei handelt es sich vor allem um Erzmineralien aus dem Siegerländer Revier.
Die Ausstellung „Rio Grande do Sul – Brasilien“, die durch ein Vulkanmodell ergänzt wird, ist im dritten Saal zu sehen. Eine regionale Besonderheit des Museums ist der 63 Kilogramm schwere, am 3. April 1916 gefallene Eisenmeteorit, der erst 1917 bei Treysa (Schwalm-Eder-Kreis) gefunden wurde. Im oberen Saal werden zudem regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt.

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